Prozesse für die Produktentstehung

Der Produkt-Entstehungsprozess (PEP oder PDP) bringt ein Produkt von der Idee zur Marktreife und Produktion. Während einige Organisationen ihren PEP noch immer in einer Vielzahl von Dokumenten beschreiben, haben führende Unternehmen durch einen modellbasierten PEP signifikante Verbesserungen erzielt.

Dieser modellbasierte Ansatz wurde mithilfe von Stages in einer Reihe von Organisationen aus Automotive, Luftfahrt und Medizintechnik sowie verwandten Branchen realisiert. Die folgenden fünf Praktiken stellten sich dabei als erfolgsentscheidend für eine derartige Transformation heraus.

 

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Prozesse digitalisieren

Die Kernidee der Prozess-Digitalisierung ist, alle Prozessdokumente in ein für Endanwender einfach zugreifbares Prozessmodell zu transformieren. Eine stabile Architektur, die alle relevanten Prozessbereiche integriert, sowie ein konsistentes Metamodell, in dem alle Einzelprozesse definiert werden, sind dabei kritische Erfolgsfaktoren.

Durch digitalisierte Prozesse werden Duplikate und nicht notwendige Varianten beseitigt, Inkonsistenzen behoben und veraltete Informationen eliminiert. Ein weltweit führender Luftfahrt-Zulieferer konnte dadurch 66% seiner Prozeduren eliminieren und hohe Effizienzgewinne erzielen, ohne die Qualität oder Zertifizierbarkeit seiner Produkte zu gefährden.

Auf Wertströme konzentrieren

Mit diesem Ansatz identifizieren Unternehmen zunächst die wichtigsten Wertströme innerhalb der Produktentwicklung, definieren werthaltige Arbeitsprodukte und modellieren erst danach die Detailprozesse, die diese Produkte erstellen. Durch diese Vorgehensweise lässt sich die Anzahl der Prozessschritte und Arbeitsprodukte im Vergleich zu herkömmlichen, dokumentbasierten Prozessen maßgeblich reduzieren.

Mithilfe von Wertstromorientierung können Organisationen vor allem ihre funktionsübergreifenden Prozesse verkürzen, im Fall eines global marktführenden Medizintechnik-Herstellers zu bis zu 33%, dadurch Produkte eher validieren und schneller auf den Markt bringen.

Werkzeuge und Methoden standardisieren

Unternehmen, die entweder organisch oder durch Fusionen und Übernahmen schnell gewachsen sind, setzen in der Regel viele verschiedene Methoden und Werkzeuge ein, um dieselben Prozessergebnisse zu erzielen. Dies führt nicht nur zu einer hohen Varianz der Produktqualität, sondern verursacht auch hohe Kosten für Werkzeuglizenzen und Wartung.

Durch einen „tools follow process“-Ansatz können Unternehmen ihre Arbeitsgänge standardisieren, die Anzahl der Werkzeuge und angewandter Methoden erheblich reduzieren und nicht nur Kosten, sondern auch die Anzahl der Integrationspunkte erheblich senken.

Einer der weltweit größten Automobilhersteller, der zuvor über 400 Werkzeuge für seine Produktentwicklung verwendet hatte, konnte mit dieser Methode diese Zahl auf weniger als 80 reduzieren.

Standards abbilden

Der Nachweis von Standard-Compliance erfolgt in vielen Fällen manuell und ist dementsprechend aufwändig. Darüber hinaus wurden in einigen Organisationen Prozesse für regulierte Bereiche wie Funktionale Sicherheit, Cyber Security oder Ausfallsicherheit definiert, die nicht mit den existierenden Produkt-Entwicklungsprozessen integriert und abgestimmt sind.

Innovative Unternehmen, die einen durchgängig modellierten Produkt-Entstehungsprozess modelliert und auf die Anforderungen der relevanten Standards und Normen abgebildet haben, können dadurch Compliance-Lücken effizient erkennen und Nachweise für Audits und Assessments generieren, anstatt diese kontinuierlich manuell zu erfassen.

Organisationen, die im regulierten Umfeld agieren und ihre Prozesse modellieren und Standards abbilden, konnten dadurch über 50% Ersparnis in der Planung und Durchführung von Audits und Assessments erzielen.

Kontinuierliches Feedback

Fast alle Schritte in der Produktentwicklung werden von Menschen ausgeführt. Theoretische Prozesse werden entweder ignoriert oder führen zu Frustration der Anwender. Eine hohe Prozessakzeptanz ist entscheidend für den Erfolg jeder PDP-Transformation.

Innovative Organisationen bitten ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten ständig um Feedback und leiten daraus Verbesserungen ab. Durch die Überwachung der Prozessnutzung und des Anwenderverhaltens werden weitere Erkenntnisse gewonnen, die zu Prozessoptimierungen führen.

Durch den Einsatz einer integrierten Prozessmanagement-Lösung konnte einer der größten Zulieferer in der Luftfahrt- und Verteidigungsbranche die Durchlaufzeit von der Erfassung von Feedback bis zur Inkraftsetzung von Prozessänderungen um den Faktor 4 beschleunigen.

Unsere Lösung

 

Stages hat sich in großflächigen PEP-Transformationen bewährt und realisiert alle fünf Schlüsselpraktiken in einer einheitlichen Prozessplattform.

Dabei erzielen die Unternehmen

  • reduzierten Aufwand in der Produktentwicklung
  • frühere Marktreife und höhere Qualität der entwickelten Produkte
  • erhöhte Agilität auf Geschäftsebene

 

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Produkt-Entwicklungsprozess - Webinar-Reihe

5 Reasons to Transform Product Development Processes (PDP)

Streamline Engineering with a model-based PDP

Datum: 13. Mai 2020

Uhrzeit: 10:00 Uhr EDT, 4:00 Uhr CEST

Sprache: Englisch

Was Sie erfahren werden:

  • Ein modellbasierter PDP-Ansatz und sein Nutzen für Ihre Produktentwicklung
  • Praktische Erfahrung, gesammelt in Prozess-Rollouts in den Automobil-, Luftfahrt- und Medizinprodukt-Industrien
  • Wie man Abläufe um bis zu 66 % reduziert, Markteinführungszeiten verkürzt, schnellere Leistungsfähigkeit bezüglich neuer Methoden und Tools erzielt sowie Compliance-Aufwände und Gesamtkosten verringert

Sprecher:

  • Erich Meier, CTO bei Method Park
  • Jeffrey Brehm, Managing Director bei Accenture Consulting

 

ZUR AUFZEICHNUNG

PLM and Process Practices in Automotive

Transforming Product Development

Datum: 27. Mai 2020

Uhrzeit: 10:00 Uhr EDT, 4:00 Uhr CEST

Sprache: Englisch

Was Sie erfahren werden:

  • Vorteile eines harmonisierten PLM und Prozess-Managementsystems
  • Warum der User/Engineer der Schlüssel zum Erfolg ist
  • Wie man das System von einem „Hilfsmittel“ zu einem Schwerpunkt für angewandtes Wissen und Best Practices in der globalen Produktentwicklung transformiert

Sprecher:

  • Craig Brown, Principal Consultant bei Method Park
  • Erich Meier, CTO bei Method Park

 

ZUR AUFZEICHNUNG

Agile Product Development in Automotive

Creating a strong foundation for your transformation journey

Datum: 17. Juni 2020

Uhrzeit: 10:00 Uhr EDT, 4:00 Uhr CEST

Sprache: Englisch

Was Sie erfahren werden:

  • Herausforderungen für hardware- und anforderungsgesteuerte Unternehmen in Bezug auf die agile Transformations
  • Branchenspezifische und grundlegenden Unterschiede beim Angehen der Herausforderungen
  • Wie Sie ein starkes Fundament für Ihre agile Transformation legen

Sprecher:

  • Alena Keck, Lean Agile Enterprise Transformation Manager bei Aptiv
  • Erich Meier, CTO bei Method Park

 

Zur Aufzeichnung

PDP in Practice

Creating a Model-based Process for Product Development

Datum: 8. Juli 2020

Uhrzeit: 10:00 Uhr EDT, 4:00 Uhr CEST

Sprache: Englisch

Was Sie erfahren werden:

  • Vorteile eines gemeinsamen Prozess-Frameworks für alle Business Units einer großen Organisation: von Engineering über Programmmanagement, Styling, Produktion etc.
  • Wie Sie die Schnittstellen zwischen diesen Gruppen managen
  • Was muss getan werden? Wie wird es getan? Wieso wird es getan? Wann wird es gebraucht? Wer ist verantwortlich?

Sprecher:

  • William Bolander, Principal Consultant bei Method Park
  • Craig Brown, Principal Consultant bei Method Park

 

Zur Aufzeichnung