Qualitätssicherung für Hardware: Entwicklung eines Testfall-Portfolios

Situation

Ein deutscher, international tätiger Hersteller von Schienenfahrzeugen war mit der Aufgabe betraut, ein Zugdepot zu errichten und zu betreiben. 

Um die Pilotierungs- und Testbetriebsphase so kurz wie möglich zu gestalten, entschloss sich das Unternehmen, Qualitätssicherungsmaßnahmen aus der Software-Entwicklung auf das Depot anzuwenden. 

Ziel war es, ein Portfolio an Anforderungen und Tests zu definieren, die schnell bei der iterativen Errichtung des Depots auf die einzelnen Komponenten angewendet werden kann. Hierfür griff das Unternehmen auf das Know-how der Method Park Engineers zurück. 

Dauer / Volumen des Projektes

ca. 8 Monate 

1 Requirements Engineer

1 Testmanager

1 Test-Engineer

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Lösung

Im ersten Schritt vereinheitlichte der Method Park Requirements Engineer die existierenden Prozessdokumente zusammen mit den beteiligten Stakeholdern und entwickelte mit ihnen ein gemeinsames Prozessverständnis.

Daraus folgten wohlformulierte Anforderungen für die einzelnen Komponenten sowie für das Gesamtsystem. Aus diesen Anforderungen wiederum leiteten die beiden Testspezialisten von Method Park die Testfälle auf den verschiedenen Systemebenen ab So wurde beispielsweise mithilfe von Komponententests sichergestellt, dass die Komponente bzw. das Gewerk an sich den definierten Anforderungen entsprachen. Über Integrationstest stellte das Testteam sicher, dass alle notwendigen Schnittstellen z.B. zur IT-Infrastruktur vorhanden waren und funktionierten. Abnahmetests wiederum gewährleisteten, dass die Komponente auch im Gesamtsystem des Depots zuverlässig funktioniert. 

Der beschriebene Prozess selbst wurde iterativ „gelebt“, so konnte das Team auch späte Änderungen und zusätzliche Anforderungen schnell in dazu passende Testfälle überführen.

 

Anforderungen für alle Komponenten und das Gesamtsystem formuliert

Ableitung von Testfällen

Durchführung von Komponenten- und Integrationstests

Ergebnis

Mit diesen Maßnahmen etablierte der Kunde ein breites Portfolio möglicher Testfälle. Damit stellt das Unternehmen sicher, dass alle Komponenten, die für den Betrieb eines Depots notwendig sind, die dazu notwendigen Anforderungen erfüllen. Es handelt sich auch künftig weitestgehend um Tests von Hardware-Komponenten. Daher ist es zusätzlich von Vorteil, dass sich die nun vorhandenen Anforderungen und Testfälle leicht auf eine neu zu erschaffende (Depot) Infrastruktur adaptieren lassen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine iterative Erarbeitung der Prozesse und Anforderungen nicht nur bei Software das Mittel der Wahl ist, sondern auch im Hardware-Umfeld sehr gut funktioniert.

 

Breites Testfallportfolio

Anforderungen und Testfälle lassen sich leicht adaptieren

Iteratives Vorgehen funktioniert im Hardware-Umfeld